Online Wettanbieter Infos und Ressourcen

Deutsche Wettanbieter online und die rechtliche Situation

Deutsche Wettanbieter online und die rechtliche Situation

Immer mehr Menschen im deutschsprachigen Raum begeistern sich für Sportwetten und möchten diese bequem über das Internet abgeben (wie Sie eine Sportwette online setzen). Da die öffentlich-rechtlichen Anbieter oftmals nur ein eingeschränktes Spieleangebot bereithalten bzw. über Jahre hinweg keine Sportwetten anboten, wird gezielt nach seriösen Wettpartnern im Internet gesucht. Sämtliche Anbieter der Branche sprechen längst Kunden in ganz Europa und der Welt an, manche von ihnen haben auch Wurzeln in Deutschland oder Österreich. Selbst wenn sich der Unternehmenssitz nicht mehr in diesen Nationen befindet, kann weiterhin von einem deutschen oder österreichischen Wettanbieter ausgegangen werden.

Online Wettanbieter mit Schleswig-Holstein Lizenz

Tipico

Tipico   

8.5/10 Punkte   Jetzt wetten   Tipico Test

Sportwetten App

MyBet

MyBet   

8.4/10 Punkte   Jetzt wetten   MyBet Test

Sportwetten App

Interwetten

Interwetten   

8.4/10 Punkte   Jetzt wetten   Interwetten Test

Sportwetten App

Betway

Betway   

8.3/10 Punkte   Jetzt wetten   Betway Test

Sportwetten App

Sunmaker

Sunmaker   

8.1/10 Punkte   Jetzt wetten   Sunmaker Test

Sportwetten App

Bet-at-home

Bet-at-home   

7.6/10 Punkte   Jetzt wetten   Bet-at-home Test

Sportwetten App

Bet3000

Bet3000   

7.5/10 Punkte   Jetzt wetten   Bet3000 Test

Sportwetten App

Hinweis: Die oben gelisteten online Wettanbieter verfügen obendrein über Lizenzen der renommierten Malta Gaming Authority (MGA) Glücksspielaufsichtsbehörde.

Bekannte Wettanbieter aus dem deutschsprachigen Raum im Profil

Zu den wichtigsten Anbietern für Sportwetten aus Deutschland gehören Tipico und MyBet – aus Österreich sind vor allem Interwetten und Bet-at-home bekannt. Gerade Interwetten nimmt in der Branche eine Sonderstellung ein, da das Unternehmen bereits vor dem Internetzeitalter gegründet wurde und Ende der 1990er Jahre als erster Buchmacher Wetten online ermöglichte. Beim Blick auf die Webseiten der Wettanbieter lässt sich im Regelfall ein Firmensitz auf Malta oder Gibraltar finden. Dies ist in erster Linie aus rechtlichen oder steuerlichen Gründen gegeben und täuscht schnell über die Tatsache hinweg, dass das operative Geschäft weiterhin von Deutschland oder Österreich aus geführt wird.

Hinweis: Informationen zur Wettsteuer in Deutschland und wie diese berechnet wird finden Sie hier.

Rechtliche Probleme bei Sportwetten und Glücksspielen in Deutschland

So selbstverständlich die Abgabe einer Sportwette im Internet auch erscheint – über Jahre hinweg war dies in Deutschland verboten bzw. befand sich in einer rechtlichen Grauzone. Noch heute korrelieren die EU-Rechtsprechung und ihre Verpflichtung zur freien Wettbewerbsfähigkeit der Sportwettenanbieter mit der deutschen Gesetzgebung, nach welcher der Staat ein Glücksspielmonopol besitzt. Konkret sind Sportwetten, Lotto & Co. Ländersache, so dass es in den vergangenen Jahren bereits zu kuriosen Regelungen kam. Manche Wettfreunde werden sich noch an frühere Jahre erinnern, wobei während der Wettabgabe bestätigt werden musste, sich zu diesem Zeitpunkt nicht in bestimmten Bundesländern aufzuhalten.

Die Schleswig-Holstein Lizenz und ein Blick in die Zukunft

Eine Ablehnung anderer Glücksspielanbieter durch die Bundesländer findet vorrangig aus finanziellen Gründen statt, die staatlichen Anbieter fürchten eine Abwanderung und Verluste. Lediglich das Bundesland Schleswig-Holstein hat im Jahr 2012 eine Umsetzung gefunden, die der EU-Rechtsprechung entspricht. Um legal in Deutschland Sportwetten anbieten zu können, ist die sogenannte Schleswig-Holstein-Lizenz notwendig, die an eine feste steuerliche Abgabe für die Wettbetreiber gebunden ist. Alle oben genannten Wettanbieter mit ihren Wurzeln in Deutschland und Österreich verfügen aktuell über diese Lizenz. Selbiges gilt für viele weitere renommierte Wettanbieter, wie den britischen Buchmacher Bet365. In Zukunft dürften sich weitere Bundesländer für die Lizenzierung öffnen, zumal Strafzahlungen von Bund und Länder bei fortwährend ausbleibender Umsetzung des EU-Rechts drohen.

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